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57.  Konzertsaison 23|24
APPASSIONATO

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Bläserserenade
 

AZAHAR ENSEMBLE

A6

Sa 13.04.2024, 19.30 Uhr

Landenberghaus Greifensee

Restkarten an Konzertkasse ab 19.15 Uhr

Tickets CHF 45

Studierende (Ausweis) CHF 15

Jugend bis 16 Jahre   CHF 10

KulturLegi 70% Ermässigung an Konzertkasse

Freie Platzwahl

KONZERTPROGRAMM

Bläserserenade

W.A. Mozart - Serenade in c-Moll KV 406 /388 (1782)

(Bearb. D. Walter) 

Ursina Maria Braun (*1992) - Luft: Fünf Bilder für Bläserquintett (2022)

Heitor Villa-Lobos  -  Quinteto em forma de Chôros W231

L.v Beethoven -  Quintett Es-Dur op.4  (Bearb. M. Rechtman)

Feurige Interpretationen, frischer Wind, der Duft von Orangenblüten – das spanische Bläserquintett wirbelt mit seinen spannenden Programmen durch die Kammermusikszene Europas. Das international preisgekrönte Bläserquintett begeistert mit Präzision, packender Bühnenpräsenz und begeisternder Musikalität.

Rafael Adobas Bayog | Flöte
María Alba Carmona Tobella | Oboe

Miquel Ramos Salvadó | Klarinette

Antonio Lagares Abeal | Horn
María José García Zamora | Fagott

Das 2010 gegündete Azahar Ensemble war neben mehreren Erfolgen bei internationalen Kammermusik- Wettbewerben 2014 Preisträger beim renommierten ARD-Wettbewerb in der Kategorie „Bläserquintett“. Seither hat das Quintett eine rege Konzerttätigkeit entwickelt und gastierte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Kanada und in den Niederlanden und der Dominikanischen Republik.

Nach umjubelten Konzerten in Köln (WDR) und der Berliner Philharmonie (Debut im Deutschlandradio), im Wiener Musikverein, dem Festspielhaus Baden-Baden, in Salzburg (Mozarteum), Innsbruck, in der Philharmonie Essen, beim Mozartfest Würzburg und dem Rheingau Musik Festival gastiert das Quintett weiterhin in ganz Europa (u.a. Elbphilharmonie Hamburg, Auditorio Nacional de Música in Madrid, Palau de la Música in Barcelona, in Zürich und Rotterdam). 2018 waren sie das Resident-Quintett des "Honens International Piano Competition" im kanadischen Calgary.

Mit ihrer Debut-CD, die Werke von Joaquín Turina enthält und in Koproduktion mit dem Deutschlandradio bei Hänssler aufgenommen wurde, begeisterte das Quintett die internationale Presse. Das Azahar Ensemble hat zahlreiche Werke von Komponisten wie José Luis Turina, Joan Magrané, Ursina Maria Braun, Manuel Martínez Burgos sowie 2021 ein neues Werk von Gija Kancheli für Bläserquintett und Orchester uraufgeführt.

Azahar ist der arabische Name der Orangenblüte, die aus fünf weissen Blütenblättern besteht und deren aromatischer Duft im Lauf der Geschichte bereits viele Künstler inspiriert hat.

Rafael Adobas Bayog – Flöte

Der spanisch-philippinische Flötist wurde 2022 mit dem 1. Preis beim 10th Kobe International Flute Competition ausgezeichnet. Rafael steht für eine neue Generation von Flötisten, die ihr Musizieren gerne mit anderen Kunstformen in Verbindung bringen. Als Gewinner des 3. Preises und des Sonderpreises für die beste Interpretation des Auftragswerkes von Thomas Larcher beim Carl Nielsen International Flute Competition 2019 trat Rafael als Solist mit den Kopenhagener Philharmonikern, Münchner Kammerorchester, Norddeutsche Philharmonie Rostock und dem Odense Symphony Orchestra auf. Weitere Konzertengagements führten ihn zur Villa Musica Rheinland-Pfalz, zum Tongyeong International Music Festival nach Korea, zu Festivals in Spanien, Konzerten in Kobe und Tokyo und 2022 zum Debüt nach New York in die Carnegie Hall, wo er mit Unterstützung der Siemens AG ein Rezital spielte.

Geboren auf Ibiza, begann Rafael im Alter von 8 Jahren mit dem Flötenunterricht am örtlichen Konservatorium bei Joana Moragues, später unterstützten Anikó Pusztai und Vicens Prats, bei dem er auch den Bachelor abschloss, seine Leidenschaft für die Musik. Seine Zielstrebigkeit und sein Lerneifer führten ihn zum Studium an die Hochschule für Musik in München, wo er bei Prof. Andrea Lieberknecht und Natalie Schwaabe (Piccolo) studiert. Nebenbei beschäftigt er sich auch mit der historischen Aufführungspraxis und studiert Traversflöte bei Marion Treupel-Franck, ebenfalls an der Musikhochschule in München.

Unterstützt wurde Rafael von der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung und seit 2022 von der Yamaha Music Europe Foundation. Im Jahr 2023 wurde er mit dem "Ani ng Dangal"-Preis der Nationalen Kommission für Kultur und Kunst der Philippinen (NCCA) ausgezeichnet, welche herausragende Leistungen philippinischer Künstler, die durch den Erhalt höchster Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben und Veranstaltungen in ihren jeweiligen Fachgebieten das Land ehrenvoll repräsentieren, würdigt.

Rafael ist leidenschaftlicher Orchestermusiker. Er war Mitglied der Orchesterakademie der Royal Stockholm Philharmonic Orchestra 21/22, wo er aufgrund seiner hervorragenden Leistungen auch mehrmals als 1. Flöte eingesetzt wurde. Darüber hinaus gastiert er als Solo-Flötist in Orchestern wie dem Gürzenich-Orchester Köln, NDR Elbphilharmonie Orchester, Swedish Chamber Orchestra, Augsburger Philharmoniker und Konzerthausorchester Berlin. 

 

Maria Alba Carmona - Oboe

Maria Alba Carmona studierte in San Sebastián (Baskenland) bei Juan Manuel Lumbreras und in Basel bei Emmanuel Abbühl. Sie war Mitglied verschiedener Jugendorchester wie unter anderem dem Gustav Mahler Jugendorchester oder der Lucerne Festival Academy mit Pierre Boulez. Seit 2011 ist sie in der Philharmonia Zürich als 2. Oboistin und Englischhornistin engagiert. Sie ist auch Mitglied des Ensembles „Spira Mirabilis“ und des Orchestra la Scintilla, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen. Neben ihrer Orchestertätigkeit ist Maria Alba Carmona Mitbegründerin des Azahar Ensembles, Preisträger in der Kategorie „Bläserquintett“ beim renommierten ARD-Wettbewerb 2014 und seitdem international gefragt. Seit anfangs 2021 unterrichtet sie Oboe und Kammermusik in der Musikschule Konservatorium Zürich.

Miquel Ramos Salvadó - Klarinette

Miquel Ramos, geboren 1989 in Barcelona, begann seine musikalische Ausbildung in der Premià de Mar Musikschule bei Francesc Navarro. Im Alter von 12 Jahren erhielt er Unterricht von Xavi Castillo am Badalona Musik-Konservatorium. Von 2007 bis 2011 studierte er an der ESMUC (Musikhochschule Katalonien) bei Josep Fuster, zudem studierte er hier bei Lorenzo Coppola und dem Casals Quartet.

In 2011 begann er sein Masterstudium an der Musikhochschule Lübeck bei der Solistin Sabine Meyer, wo er 2013  seinen Master mit Auszeichnung abschloss. Seine Studien in Lübeck wurden durch ein Stipendium von JONDE/BBVA und Possehl Stipendium ermöglicht. 

Erste Orchestererfahrungen machte er im Jugendorchester Musikschule Katalonien, dem JONC (Jugendorchester Katalonien) und dem JONDE (Jugendorchester Spanien). 

Als professioneller Orchestermusiker ist er regelmässig in viele Orchestern eingeladen wie dem Philharmonischen Orchester Lübeck, Sinfonieorchester Liceu, Sinfonieorchester Barcelona, der Camerata Genf oder dem Orchester Camera Musicae. 

Seit 2010 ist er Mitglied des Murtra Ensemble, zudem ist er Mitglied des Projekts Spira Mirabilis. 

2016 spielte er als Solist das Nielsen Klarinettenkonzert mit dem Orchester Camera Musicae in der Palau de la Música in Barcelona.

 

Antonio Lagares Abeal - Horn

Antonio Lagares wurde 1986 in Betanzos (Galicien) geboren. Ab seinem elften Lebensjahr lernte er Horn in der städtischen Musikschule seiner Heimatstadt bei D. José Pita und Raúl Galán. Danach studierte er an der Musikhochschule von A Coruña (Galicien), an der er sein Musikdiplom in Horn und Kammermusik mit Auszeichnung erhielt.

2009 zog er in die Schweiz. An der Musikhochschule von Lausanne legte er bei Prof. Olivier Darbellay den Abschluss „Masters in Music Performance“ mit der Spezialität Orchester ab. Danach wechselte er in den Studiengang „Master in Advanced Studies“ (MAD) an der Hochschule für Musik Luzern. Für sein dortiges Abschluss-Konzertexamen spielte er im KKL das 2. Hornkonzert von Richard Strauss, begleitet vom Sinfonieorchester Luzern. Seine Studien in der Schweiz wurden durch ein Stipendium der Stiftung JONDE/BBVA ermöglicht. 

Antonio Lagares war Mitglied verschiedener Jugendorchester wie des Jungen Sinfonieorchesters Galiciens, des spanischen Jugendnationalorchesters JONDE, des Verbier Festival Orchestra und der Lucerne Festival Academy. 

Er erhielt den 1. Preis bei den Wettbewerben: „Concours d’Interpretation Musicale“ in Riddes/CH, Spanischer Nationalwettbewerb Junger Hornisten in Alba de Tormes, Kammermusikwettbewerb „Sonidos del Arlanza“ in Burgos (als Mitglied des „Trio Opus 40“), Wettbewerb „Novos Intérpretes“ in Ortigueira (Galicien). 

Als Solist hat er Hornkonzerte von R. Strauss, Haydn, Mozart und Saint-Saëns gespielt, sowie das Hornkonzert von Reinhold Glière mit dem Jungen Sinfonieorchester Galicien. 

Antonio Lagares wird wird von der Philharmonia Zürich, den Festival Strings Lucerne, der Camerata Bern, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Berner Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Galiciens, dem Orchestre de Chambre de Paris und dem Orchester Spira Mirabilis eingeladen zu spielen.

 

María José García Zamora - Fagott

María José García Zamora wurde 1986 in Albatera (Alicante) geboren. Im neunten Lebensjahr begann sie ihre musikalische Ausbildung an der dortigen Musikschule, an der sie zuerst in Gitarre und Tenorsaxophon unterrichtet wurde. Ab dem Alter von dreizehn Jahren erhielt sie dort Fagottunterricht.

Von 2000 bis 2005 besuchte sie die Musikschule in Alicante; ihre Lehrer waren Francisco Vanaclocha und David Arroyos. Danach wechselte sie zur Musikhochschule Zaragoza in die Klasse von Juan Sapiña über. Nach dem Musikdiplom zog sie 2009 mit einem Stipendium der Ibercaja-Bank nach Basel zu einem Aufbaustudium in die Klasse des berühmten Fagottisten Sergio Azzolini. An der Hochschule für Musik Basel erlangte sie 2011 ein Master of Arts in Music Performance und 2013 das Solistendiplom.

Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen mit namhaften internationalen Solisten wie Gustavo Nuñez, David Tomás Realp, Stefano Canuti, Silvia Coricelli, Enrique Abargues, Lyndon Watts, Robin O’Neill und Ole Kristian Dahl aktiv teil.

Ihre ersten Orchestererfahrungen sammelte sie in Jugendorchestern wie dem JONC (Jugendorchester Katalonien), Oviedo Filarmonía, dem spanischen Jugendnationalorchester (JONDE) und später beim Gustav Mahler Jugendorchester.

Als professionelles Orchestermitglied wurde sie vom Rundfunk Sinfonieorchester Berlin (RSB), Konzerthaus Orchester Berlin, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO), Orchestre de Chambre de Lausanne, Münchener Kammerorchester, Festival Strings Lucerne, Kammerorchester Basel, Nationalen Spanischen Rundfunksinfonieorchester (RTVE), in den Sinfonieorchestern des Palau de la Musica und des Palau des Arts (beide in Valencia) sowie im Philharmonischen Orchester von Oviedo eingeladen zu spielen.

Während der Saison 2010/11 war sie Akademiemitglied des Sinfonieorchester Basel unter Leitung von Dennis Russell Davies. Seit der Saison 2013/14 ist María José García Zamora als Solo-Fagottistin beim Orchester der Komischen Oper Berlin fest engagiert.

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