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55. Konzertsaison 21|22
FAMILIENBANDE

KLAVIERDUO SOÓS-HAAG
Adrienne Soós & Ivo Haag

A2

Sa  02. Oktober 2021, 19:30

Landenberghaus Greifensee

CHF 45

Konzertkasse, Türöffnung ab 18:45 

Zutritt mit Covid-Zertifikat u. Personalausweis, Maskenpflicht

Information
Covid-Schutzmassnahmen

Gemäss Entscheid des Bundesrates vom 08.09.21 gilt ab dem Konzert vom 02. Oktober eine Covid-Zertifikatspflicht. 

Konzertprogramm

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Ouvertüre zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ op. 21 

(vierhändige Fassung des Komponisten)

 

Ignaz Moscheles (1794 - 1870)

Grande Sonate symphonique h-Moll op. 112 

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Grosse Fuge B-Dur op. 134 

 

Fanny Hensel Mendelssohn (1805-1847)

Drei Stücke für Klavier zu vier Händen

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Duo A-Dur op. 92 

Zum Saisonthema "Familienbande"

Adrienne Soós und Ivo Haag musizieren als verheiratetes Paar "en famille". Aber nicht nur dies - auch ihr Programm bezieht sich auf unser Thema "Familienbande". So hören wir Werke der Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy. Ignaz Moscheles war zeitlebens ein enger Freund Felix Mendelssohns. Von ihm erklingt die kaum gespielte "Sonate symphonique" h-Moll op. 112.

Klavierduo Soós-Haag   
Entdeckerfreude und hohe künstlerische Ansprüche zeichnen das ungarisch-schweizerische Klavierduo Adrienne Soós und Ivo Haag aus, das sich seit langem einen Platz unter den besten Kammermusikensembles der Schweiz erspielt hat. Ob sie sich den Klavierduo-Fassungen der Brahms-Symphonien zuwenden, die sie gesamthaft für das deutsche Label Telos einspielten, ob sie sich für das vierhändige Klavierwerk von Franz Schubert einsetzen oder ob sie Raritäten neu entdecken, immer steht dahinter das Bestreben, das reiche Repertoire für Klavier zu vier Händen und für zwei Klaviere einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit gross angelegten Projekten wie der Aufführung des gesamten vierhändigen Klavierwerkes von Franz Schubert oder dem für vierhändiges Klavier und zwei Klaviere von Debussy und Ravel in Boswil sowie mit ihren durchdachten und intelligenten Programmen haben sie sich einen hervorragenden Ruf auch weit über die Schweiz hinaus erworben. Diese Projekte führt sie zusammen mit Künstlern wie den Klavierduos Labèque, Tal & Groethuysen, GrauSchumacher und anderen. Ihre Rezitals führen sie u.a. an das Lucerne Festival, die Philharmonie Warschau, die Reihe „Internationale Pianisten Mainz des SWR, das Schumann-Haus Zwickau, die Haydn-Tage Eisenstadt, die Schubertiade Feldkirch, den Carinthischen Sommer, die Musiktage Mondsee (künstl. Leitung: András Schiff), das Theater Casino Zug, die Sommets Musicaux in Gstaad, die Société de Musique in La Chaux-de-Fonds, die Reihe Kammermusik Bern, die Ittinger Sonntagskonzerte, die Tonhalle-Gesellschaft Zürich und viele mehr. 


Die Filarmonica Toscanini Parma, das Sinfonieorchester Biel Solothurn, das Berner Symphonieorchester, das Luzerner Sinfonieorchester, das Orchester Musikkollegium Winterthur, das Sinfonieorchester St. Gallen, die Zuger Sinfonietta, das Zürcher Kammerorchester, die Camerata Bern, die Camerata Zürich und viele andere laden sie als Solisten ein, wo sie mit Dirigenten wie Mario Venzago, Zsolt Nagy, Thomas Rösner, Peter Hirsch oder Jac van Steen. zusammenarbeiten. Auch im Bereich Konzerte mit Orchester ist das Klavierduo immer auf der Suche nach Repertoireentdeckungen. So haben sie das Doppelkonzert von Jean Françaix am Carinthischen Sommer als Österreichische Erstaufführung gespielt und das von Péter Eötvös in Biel als Schweizer Erstaufführung. Immer wieder treten sie auch mit Chören auf wie dem Philharmonischen Chor Warschau unter Florian Helgath oder dem Arnold Schoenberg Chor Wien unter Erwin Ortner.


Ihre Projekte in der zeitgenössischen Musik führen sie zusammen mit Persönlichkeiten wie Péter Eötvös, Rudolf Kelterborn, Krzysztof Meyer oder Dieter Ammann.


Das Klavierduo hat in den letzten Jahren Werke von Brahms, Schubert, Schumann, Bartók und anderen für Telos Music aufgenommen, ihre reiche Diskographie umfasst ausserdem Werke von Honegger, Messiaen, Kelterborn, Ammann, Moscheles, Dussek, Hans Huber und anderen. Ihre Konzerte werden regelmässig vom Rundfunk übertragen.


Adrienne Soós und Ivo Haag haben beide in Budapest an der Liszt Akademie studiert, u.a. bei Péter Solymos, György Kurtág und Ferenc Rados. Prägend war für sie auch die Begegnung und Zusammenarbeit mit András Schiff.