Konzertsaison 20|21

 

BÜHNE FREI!    

Foto: wildundleise

Klavierrezital
MARTIN STADTFELD   
A6

17. April 2021

17:00 | 19:30

Landenberghaus Greifensee

CHF 50

TICKETS

Ab 17.03.21

Konzertprogramm

Martin Stadtfeld spielt und kommentiert Sonaten von Ludwig van Beethoven.

Ludwig van Beethoven
Rondo a capriccio in G-Dur op. 129
„Die Wut über den verlornen Groschen“     
 
Adagio sostenuto (1. Satz), aus:
Sonate Nr. 14 in cis-Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“
 
Prestissimo (4. Satz), aus:
Sonate Nr. 1 in f-Moll op. 2/1
 
Largo appassionato (2. Satz), aus:
Sonate Nr. 2 in A-Dur op. 2/2
 
Sonate Nr. 23 in f-Moll op. 57 „Appassionata“       
Allegro assai
Andante con moto
Allegro ma non troppo – Presto

"Ein wahrer Poet am Flügel"

 

Martin Stadtfeld

ist auf den berühmten Konzertpodien der Welt heimisch und Gast bei grossen Orchestern und

Festivals. 

Begonnen hat die Laufbahn von Martin Stadtfeld mit einem Klavier vom Räumungsverkauf. Schon mit sieben Jahren steht sein Berufswunsch fest: Konzertpianist. Früh erkundet er die Regeln und Geheimnisse von Kontrapunkt und Harmonielehre; als Jungstudent kommt er in Frankfurt in die Klasse von Lev Natochenny. Es beginnt die Zeit, in der Stadtfeld bei Wettbewerben für Furore sorgt, er gewinnt Preise in Paris, in Bozen – und in Leipzig. Den dortigen Bach-Wettbewerb kann Martin Stadtfeld im Jahr 2002 als Gewinner des ersten Preises für sich entscheiden.

Es ist dies eine Auszeichnung mit Symbol-Charakter. Denn die Musik von Johann Sebastian Bach ist für den Pianisten wie das Cape Canaveral der Musik. Von hier aus führen alle Wege in den Kosmos der Musikgeschichte. Kein Wunder also, dass Stadtfelds erste CD-Aufnahme wie eine Rakete zündet: Ausgerechnet mit einem der heikelsten Werke der gesamten Klavierliteratur, mit Bachs „Goldberg-Variationen“, beginnt der 22-jährige Pianist seine Aufnahme-Karriere. Wie einst Glenn Gould – noch dazu beim selben Label. Das Presse-Echo ist weltweit gross und inzwischen ist Martin Stadtfeld heimisch auf den berühmten Konzertpodien der Welt und Gast bei den grossen Orchestern und Festivals.

Doch der Erfolg hat Martin Stadtfeld nicht in ein Korsett wachsen lassen, geschnürt von den Gesetzen des Marktes, vielmehr hat er sich seine Unverkrampftheit bewahrt, ob beim Üben im heimischen Klavier-Studio mitten im Ruhrgebiet, bei der Zusammenstellung von beziehungsreichen Konzertprogrammen oder beim Komponieren eigener Werke. „Musik wirkt sehr unmittelbar auf uns Menschen. Einfache Harmonien können in jedem von uns etwas auslösen. Daher steht Musik für Menschlichkeit, für universelle Gefühle wie Trost, Hoffnung – und auch eine ständige Auseinandersetzung mit uns selbst.“ Von den Schätzen der Vergangenheit lernen, und Neues daraus schöpfen: Martin Stadtfelds erstes Werk, ein Zyklus der Auseinandersetzung mit Bachs Musik, ist nun auf CD erschienen.

Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an die klassische Musik ist für Martin Stadtfeld eine Herzensangelegenheit: „Die klassische Musik ist aus der Mitte der Gesellschaft an den Rand gedrängt worden. Wenn man Kinder befragt, was sie hören, so ist das ganz selbstverständlich Pop-Musik. Selbstverständlich deswegen, weil vielfach schon ihre Eltern und auch Großeltern in ihrem Leben nie etwas anders als populäre Musik gehört haben. Eine Begegnung mit der Welt der klassischen Musik hat also nie stattgefunden.“

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