Konzertsaison 20|21

 

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Foto: Marco Borggreve

   
Akkordeon in Perfektion
VIVANE CHASSOT  AKKORDEON 
& STREICHQUARTETT

Viviane Chassot, Akkordeon

Helena Winkelmann, Violine

Manuel Oswald, Violine

Lea Boesch, Viola

Elisa Siber, Violoncello

A2

SA  14. November 2020

17:00 und 19:30

Landenberghaus Greifensee

CHF 50

TICKETS

Ab 14.10.2020

KONZERTPROGRAMM

Konzert ohne Pause, Dauer ca. 70’

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Konzert für Klavier und Orchester F-Dur, KV 413

(Bearbeitung für Akkordeon und Streichquartett)

 

Joseph Haydn (1732-1809)

Konzert für  F-Dur, Hob XVIII: 7

(Bearbeitung für Akkordeon und Streichquartett)

 

Antonin Dvorak (1841-1904)

Bagatellen op. 47

(Bearbeitung für Streichtrio und Akkordeon)

 

Astor Piazzolla (1921-1992)

Tango Sensations

Anxiety – Loving – Fear

für Akkordeon und Streichquartett

VIVANE CHASSOT   AKKORDEON

«Die Interpretation ist in ihrer Art vollendet. Frische, Kontrolle und Empfindsamkeit wirken auf das Schönste zusammen». So lobte Alfred Brendel, der Doyen unter den Pianisten, Viviane Chassots Einspielung mit Klaviersonaten von Joseph Haydn.

Mit ihren Interpretationen auf dem Akkordeon hat Viviane Chassot neue Massstäbe gesetzt.
Sie tritt als Solistin und Kammermusikerin weltweit in renommierten Konzerthäusern auf wie Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Guggenheim Museum New York, Wigmore Hall London, Konzerthaus Wien, Tonhalle Zürich. Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Simon Rattle, David Zinman, Riccardo Chailly und Heinz Holliger und ist wiederholt Gast bei internationalen Festivals. Als vielseitige Musikerin überschreitet sie stilistische Grenzen: mutig und innovativ verbindet sie Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. In den vergangenen Jahren spielte Viviane Chassot zahlreiche Uraufführungen und war Gewinnerin des Kranichsteiner Musikpreises. 2015 wurde sie mit dem Swiss Ambassador’s Award London ausgezeichnet.

Als Solistin hat Viviane Chassot gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel 2016 vier ausgewählte Klavierkonzerte von Joseph Haydn eingespielt.
Die CD KEYBOARD CONCERTOS von Joseph Haydn erschien im März 2017 bei Sony Classical und stiess umgehend auf internationale Aufmerksam- keit und begeisterte Resonanz in den Medien. Nebst reger Konzerttätigkeit gibt Viviane Chassot internationale Meisterklassen.

Viviane Chassot wurde in Zürich geboren und lebt heute als freischaffende Musikerin in Basel. Ihren ersten Akkordeonunterricht erhielt sie mit 12 Jahren bei Ernst Kaelin, der sie schon früh in der Interpretation klassischer polyphoner- Werke auf dem Einzeltonmanual (MIII) förderte. Wichtige Impulse erhielt sie während dieser frühen Phase der musikalischen Ausbildung auch von Gérard Fahr.

2006 hat Viviane Chassot Ihre Studien an der Hochschule der Künste Bern bei Teodoro Anzellotti mit dem Master of Performance and Pedagogy abgeschlossen. Von 2009 bis 2013 lebte sie als freischaffende Musikerin in Leipzig. Während dieser Zeit erhielt sie wichtige Impulse durch Eberhard Feltz (Musikhochschule Hanns Eisler, Berlin) und besuchte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Ferenc Rados, Andras Schiff und Alfred Brendel.

DISKOGRAFIE

Auf viel Lob seitens der Fachpresse und auf breites Interesse beim Publikum stiessen ihre Debüt-CD mit KLAVIERSONATEN von Joseph Haydn (2009) sowie die PIÈCES DE CLAVECIN von Jean-Philippe Rameau (2011). Beide erschienen beim Label GENUIN.

Ebenfalls bei GENUIN veröffentlichte Viviane Chassot 2014 die Portrait-CD NEW HORIZONS mit Originalwerken für 
Die Einspielung wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, ebenso ihre 2016 erschienene Duo-CD OBJETS TROUVÉS mit dem Zitherspieler Martin Mallaun.

JOSEPH HAYDN: KEYBOARD CONCERTOS Viviane Chassot, Akkordeon Kammerorchester Basel Sony Classical, CD, 2017 Making of CD Keyboard Concertos

OBJETS TROUVÉS Viviane Chassot, Akkordeon Martin Mallaun, Zither Genuin Classics, CD, 2016

NEW HORIZONS Viviane Chassot, Akkordeon Genuin Classics, CD, 2014

JEAN-PHILIPPE RAMEAU: PIÈCES DE CLAVECIN Viviane Chassot, Akkordeon Genuin Classics, CD, 2011

JOSEPH HAYDN: KLAVIERSONATEN Viviane Chassot, Akkordeon Genuin Classics, CD, 2009

www.vivianechassot.ch

 

Helena Winkelman, Violine

Sie studierte Violine in Luzern, Mannheim und Basel sowie Komposition bei Roland Moser und Georg Friedrich Haas. Bis heute sind das Interpretieren und Komponieren für sie gleich wichtig. Wichtige Impulse bekam sie an Meisterkursen mit Peter Eötvös, Beat Furrer, Pierre Favre, Hansheinz Schneeberger und György Kurtag (Kammermusik). In 2001 gewann sie den Pro Musicis Award in Paris und gab daraufhin ihre Debuts in Carnegie’s Weill Recital Hall in New York und in der Salle Cortot in Paris. Ihr Repertoire umfasst zurzeit über 450 bedeutende Werke der Violin- und Kammermusikliteratur. Helena Winkelman erhielt Aufträge der Harvard Musical Society, des Menuhin Festivals Gstaad, von Pro Musicis Paris, der Sinfonietta Basel, dem Internat. Musikfestival Davos, dem IMS Prussia Cove - Kammermusikfestival, England, der Kammermusikgesellschaft Basel, dem Zeitkunstfestival in Berlin, dem Basler Kammerorchester, der Pro Helvetia, de Alpentöne und Lucerne - Festivals sowie von vielen Schweizer Ensembles und Musikern. 2013 war sie Composer in Residence am Musikfestival in Ernen, 2014 am Lockenhaus – Festival in Oesterreich. Ihre Werke wurden u.a. von GENUIN und CLAVES aufgenommen. 2016 erhielt sie für Ihr Schaffen den Georg – Fischer Preis der Stadt Schaffhausen und in 2017 den Schweizerischen Musikpreis. Als Geigerin und künstlerische Leiterin der Camerata Variabile Basel gilt ihr grösstes Engagement der Aufführung und Vermittlung von neuer Musik und zahllose Radioaufnahmen dokumentieren die aussergewöhnlichen Programme des Ensembles. Bild: Romain Motier

 

Manuel Oswald, Violine

Manuel Oswald studierte Geige bei Gyula Stuller, Sebastian Hamann und Rainer Schmidt, Kammermusik bei Walter Levin und beim Hagen Quartett. Wichtige Impulse erhielt er bei Tibor Varga, Charles-André Linale, Sir András Schiff, Eberhard Feltz und Erich Höbarth. Er spielte im Lucerne Festival Academy Orchestra für Neue Musik und wirkte als Konzertmeister im Schweizer Jugend-Sinfonie- Orchester. Er war Mitglied der Festival Strings Lucerne. Besonders intensiv widmete er sich dem Quartettspiel im Gémeaux Quartett, mit welchem er zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewann (Migros- Kulturprozent, Swiss Ambassador Award, ARD Wettbewerb, Joseph Haydn, Franz Schubert Wettbewerb u. a.). Mit diesem Ensemble konzertierte er im KKL Luzern, in der Wigmore Hall London, der Opéra Bastille Paris, im Herkulessaal der Residenz München, in der Tonhalle Zürich, in der HSBC Bank Hong Kong, in der Kölner Philharmonie oder in der Berliner Philharmonie u.a. und war Gast namhafter Festivals wie dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Kytakyushu International Music Festival, dem Rheingau Festival, dem Bastad Festival, oder dem Davos Festival. Das Gémeaux Quartett war Ensemble in Residence der Folkwang Hochschule Essen und war als lehrbeauftragtes Ensemble für Streichquartett (Undergraduate Course) an der Musikhochschule Basel tätig. CD Aufnahmen für Sony, Genuin und cpo. Von 2014 bis 2016 war Manuel Oswald Mitglied im Merel Quartett. Seit 2014 ist er Dirigent und musikalischer Leiter des Baarer Kammerorchesters und seit 2017 der Carmerata Aargausüd. Zurzeit studiert er Dirigieren bei Iwan Wassilevski an der ZHdK.

Bild: franziskastrauss.com

 

Lea Boesch, Viola

Die aus Zürich stammende Bratschistin Lea Boesch hat bei Karen Opgenorth in Luzern, Nobuko Imai in Sion und Thomas Riebl in Salzburg studiert, und bei Rainer Schmidt in Basel mit dem Solistendiplom abgeschlossen. Als Solistin ist sie mit dem Zürcher Kammerorchester, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester aufgetreten. Während zwei Jahren war Lea Boesch Mitglied des Quatuor Ardeo (Paris), mit dem sie europaweit aufgetreten ist, Radio- und CD-Aufnahmen eingespielt hat und den « Rising Stars Award » der European Concert Hall Association erhalten hat. Sie ist in zahlreichen Kammermusikfestivals zu hören wie Davos Festival, Open Chamber Music Festival Prussia Cove, Gstaad Festival und tritt mit der Camerata Variabile Basel auf. Lea Boesch war Preisträgerin der Friedl Wald-Stiftung, der Marianne & Curt Dienemann-Stiftung und des Migros-Kulturprozents und war während dreier Jahre « Migros-Kulturprozent-Solistin ».

Elisa Siber, Violoncello

Elisa Siber ist eine Cellistin, die sich durch ihre Vielseitigkeit auszeichnet. Sie wurde in Wien geboren und erlangte 2009 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg den „Master of Arts“ mit 

Seit 2010 lebt sie in Basel, wo sie ein Aufbaustudium an der Musikakademie ebenfalls mit Auszeichnung abschloss. 

Mit grosser Leidenschaft widmet sich Elisa Siber seit einigen Jahren der Alten Musik und studierte deshalb Barockcello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Zu ihren wichtigsten Lehrern zählen Kristin von der Goltz (Frankfurt), Rafael Rosenfeld (Basel), Enrico Bronzi und Clemens Hagen 

Bereits in frühen Jahren ging Elisa Siber aus wichtigen Wettbewerben als Preisträgerin hervor und tritt seither immer wieder als Solistin auf. 

Engagements bei renommierten Klangkörpern wie dem Kammerorchester Basel, dem Gstaad Festival Orchester, dem Balthasar Neumann Ensemble, der Camerata Salzburg, dem “Cercle de l´Harmonie”, dem Mozarteum Orchester Salzburg , der Camerata variabile, der Kammerphilharmonie Bremen, sowie der Kammerphilharmonie Graubünden (als stellvertretende Stimmführung) sind seit vielen Jahren Bestandteil ihrer internationalen musikalischen Tätigkeit. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Plamena Nikitassova, Daniele Caminiti, Maria Ferré, Julia Palac, Viviane Chassot, Manuel Oswald, Lea Boesch, Shahane Zurabova, Fabian Cardozo und

Helena Winkelmann.

Als Musikpädagogin ist sie Urheberin künstlerisch anspruchsvoller Jugend-Projekte und leitete für ein Jahr das ambitionierte Amateurorchester „Kammerensemble Farandole“ .

In der Geigenbauwerkstatt von Peter Mörth baute sie sich 1997 ihr eigenes Cello. Derzeit spielt sie auf einem Instrument von Peter Erben aus München (2010), sowie auf einem Cello in alter Mensur von Antonio Bertolotti.

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