

59. KONZERTSAISON 25/26
QUATUOR AROD
A5
PREISGEKRÖNTES STREICHQUARTETT
SAITENGESANG
SONNTAG
15. MÄRZ 2026, 17 UHR
LANDENBERGHAUS GREIFENSEE​
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CHF 40
U18 CHF 10, STUDIERENDE CHF 15
KULTURLEGI 70% RABATT (an Konzertkasse)​
FREIE PLATZWAHL

Foto @ Julien Benhamou
QUATUOR AROD
SHUICHI OKADA, VIOLINE (ersetzt Jordan Victoria)
ALEXANDRE VU, VIOLINE
TANGUY PARISOT, VIOLA
JÉRÉMY GARBARG, VIOLONCELLO
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Das Quatuor Arod, eines der führenden jungen Streichquartette Europas, vereint in seinem Spiel französische Eleganz mit tiefgründiger Klangkultur und jugendlicher Frische. In diesem Programm unter dem Titel „Saitengesang“ begegnen sich drei Meisterwerke des Quartettrepertoires – Werke, die in ganz unterschiedlicher Weise von Gesang und klanglicher Poesie erzählen.​
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KONZERTPROGRAMM
Joseph Haydn – Streichquartett op. 76 Nr. 1
Ludwig van Beethoven – Streichquartett op. 18 Nr. 2
Antonín DvoÅ™ák – Streichquartett Nr. 12
Das Arod Quartet wurde 2013 gegründet und wurde u.a. vom Artemis-Quartett in der Chapelle Reine Elisabeth in Brüssel unterrichtet. Zudem arbeiteten die vier Musiker mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Diotima zusammen. 2016 gewann das Arod Quartet den 1. Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München, nachdem es 2015 bereits den ersten Preis beim Carl Nielsen Wettbewerb in Kopenhagen und 2014 den ersten Preis beim Europäischen Wettbewerb der FNAPEC gewonnen hatte. 2016 wurde es zudem mit dem HSBC-Preis der Akademie des Festivals von Aix ausgezeichnet. 2017-2019 war das Arod Quartet „BBC New Generation Artist“ und wurde in der Saison 2018/19 zum ECHO Rising Star ernannt. Das Quartett spielt weltweit Konzerte auf den grossen Bühnen wie Philharmonie de Paris, Opéras de Bordeaux und Montpellier, Konzerthaus und Musikverein in Wien, Philharmonie de Paris, Konzerthaus und Musikverein in Wien, Philharmonie de Paris.
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QUATUOR AROD
Ausführliche Biographie
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Das im Jahr 2013 gegründete Quatuor Arod tritt weltweit in den renommiertesten Konzertsälen auf: Dazu zählen die Berliner Philharmonie, das Berliner und das Wiener Konzerthaus, der Wiener Musikverein, das Amsterdamer Concertgebouw, das Leipziger Gewandhaus, die Carnegie Hall, die Gulbenkian, das Stockholmer Konzerthuset, die Luxemburger Philharmonie, die Oji Hall in Tokio, das Salzburger Mozarteum, die Elbphilharmonie Hamburg, die LSO St Lukes und das De Bijloke in Gent sowie viele andere. Darüber hinaus gastierte das Quartett bei zahlreichen Festivals, darunter in Verbier, Aix-en-Provence, Menton, bei La Folle Journée de Nantes, in Mecklenburg-Vorpommern, beim Rheingau Musik Festival, beim Musikfest Bremen und beim Prager Frühling.
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Das Quatuor Arod profitierte vom Unterricht bei Mathieu Herzog, Jean Sulem und dem Artemis Quartett. Ausserdem arbeitete es regelmässig mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Diotima zusammen. Im Jahr 2016 gewann das Quatuor Arod den ersten Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München. Zuvor erhielt es erste Preise beim Internationalen Carl-Nielsen-Wettbewerb 2015 in Kopenhagen und 2014 beim Europäischen Ensemblewettbewerb der FNAPEC. 2016 war das Quartett HSBC-Preisträger der Académie du Festival d'Aix, 2017 wurde es zum „BBC New Generation Artist” für die Spielzeiten 2017 bis 2019 ernannt und 2018 zum „ECHO Rising Star” für die Spielzeit 2018/19.
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Das Ensemble pflegt zahlreiche Kooperationen mit Künstler:innen wie Klaus Mäkelä, Thibaut Garcia, Alexandre Tharaud, Amihai Grosz, Gary Hoffmann, Julia, Veronika und Clemens Hagen, Maximilian Hornung, Timothy Ridout, Daniel Hope, Augustin Dumay und Kit Armstrong. 2017 brachte das Quatuor Arod das erste Streichquartett des französischen
Komponisten Benjamin Attahir zur Uraufführung. Dieses Werk wurde gemeinsam von La Belle Saison, ProQuartet und dem Quatuor Arod in Auftrag gegeben. Dem Quartett liegt die Förderung zeitgenössischer Musik am Herzen, weshalb es regelmässig kurze Stücke bei jungen Komponisten wie Thomas Enhco, Benjamin Attahir und Eugene Birman in Auftrag gibt.
Das Quatuor Arod nimmt exklusiv für das Label Erato/Warner Classics auf. Sein erstes Album mit Werken von Mendelssohn erschien 2017. Das zweite Album, das Mathilde Zemlinsky gewidmet ist und auf dem Werke von Schönberg, Zemlinsky und Webern zu hören sind, wurde 2020 mit dem Edison Klassiek ausgezeichnet. Das Album Schubert wurde ebenfalls 2020 veröffentlicht und vom Publikum und der Kritik begeistert aufgenommen. 2023 erschien ein weiteres Album mit französischer Musik (Debussy, Ravel, Attahir). Im selben Jahr kam der Dokumentarfilm Ménage à Quatre von Bruno Monsaingeon heraus, der das Quartett in seinem Alltag begleitet und bei einer Begegnung mit dem Komponisten György Kurtág zeigt. Im Jahr 2025 erschien im Rahmen ihres digitalen Projekts A Journey through Harmony eine Sammlung von Bach-Chorälen auf Streaming-Plattformen. Darüber hinaus erschien im Herbst 2025 ein neues Album mit den sechs Streichquartetten op. 76 von Haydn.
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In der Saison 2025/26 ist das Quartett "Ensemble in Residence" des Mendelssohn-Hauses in Leipzig. Es folgen unter anderem Wiedereinladungen zum Flagey in Brüssel, nach Teneriffa, Den Haag, in die Elbphilharmonie, zum Gewandhaus Leipzig und in die Wigmore Hall. Ausserdem tritt das Ensemble bei der Quartett-Biennale der Philharmonie in Paris und zusammen mit Klaus Mäkelä bei der Quartett-Biennale im Amsterdamer Muziekgebouw auf. Mit dem Quatuor Danel werden sie im Southbank Centre und im Concertgebouw in Amsterdam auftreten.
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SHUICHI OKADA, VIOLINE (Shuichi Okada ersetzt Jordan Victoria, der aktuell Elternfreuden geniesst)
Shuichi Okada, 1995 in Bordeaux geboren, beginnt im Alter von fünf Jahren mit dem Violinunterricht. Er studiert am Pariser Konservatorium bei Roland Daugareil und schliesst mit einem Master mit Auszeichnung ab. Danach setzt er sein Studium an der Chapelle Reine Elisabeth bei Augustin Dumay und an der Barenboim Saïd Akademy bei Mihaela Martin fort. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Shuichi gastiert regelmässig bei verschiedenen Festivals, wo er mit renommierten Musikern wie Antoine Tamestit und vielen weiteren auftritt.
Shuichi spielt auf einer in Bologna gebauten Violine von Carlo Tononi (1710), die der belgischen Königsfamilie gehört (œuvres de la Reine).