© 2019  Kunst Gesellschaft Greifensee

Konzertsaison 19/20

 

CELEBRATION   

Elektrisierende Barockmusik
ACCADEMIA DELL'ARCADIA
Sabrina Frey  Flöte
Fiorenza de Donatis  Barockvioline
Marco Frezzato  Barockcello
Philippe Grisvard  Cembalo
Vanni Moretto  Violone

SA  14. Dezember 2019, 19:30

Landenberghaus Greifensee

CHF 50 | CHF 30

A3

Konzertprogramm

Musikalische Juwelen eines Komponisten-Freundeskreises

Johann Friedrich Fasch (1688 - 1759)

Sonate FaWV N:D1 für Flöte, Violine, Violoncello & B.c.

 

William Babell (1690 - 1723)

Lascia ch’io pianga

 

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Allegro in F-Dur, HWV 427/5 für Cembalo solo

 

Johann Sebastian Bach (1688 - 1758)

Triosonate für Blockflöte, Violine & B.c., BWV 529

 

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Sonate in D-Dur für Violine & B.c. HWV 371

 

Giuseppe Sammartini (1695 - 1750)

Sonate G-Dur für Blockflöte & B.c.

 

Giovanni Benedetto Platti (1697 - 1763)

Triosonate für Violine, Violoncello & B.c. in g-Moll

 

Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)

Triosonate in a-Moll für Blockflöte, Violine & B.c.

Betrachtet man die Lebensdaten der oben aufgeführten Komponisten, so fällt auf, dass alle ungefähr im gleichen Alter waren. Geographisch nicht sehr weit voneinander entfernt müssen sie sich gegenseitig inspiriert, gewetteifert, kopiert und vorangetrieben haben. Georg Philipp Telemann traf Händel bereits in seinen Jugendjahren und tauschte sich mit ihm aus. Johann Friedrich Fasch wiederum war ein grosser Bewunderer der Musik Telemanns. Händel wanderte nach London aus und traf dort auf den jungen Oboisten Giuseppe Sammartini. Letzterer wiederum brachte mit einigen Kollegen italienische Virtuosität nach England. Auch Giovanni Benedetto Platti kam aus Italien, wurde jedoch - ebenfalls als Oboenvirtuose - nach Würzburg geholt, heiratete und blieb bis an sein Lebensende dort. So vermischten sich in Europa durch die an heute erinnernde „Globalität des Musikerlebens“ die verschiedenen Stile - und dennoch erklingt jeder Komponist mit seinen Eigenheiten ganz individuell und authentisch in seiner Art.

Hören Sie selbst, und lassen Sie sich von den Musikern, die auf historischen Instrumenten spielen, mitreissen!

Accademia dell'Arcadia

Das Barock-Ensemble Accademia dell’Arcadia wurde von Sabrina Frey gegründet und besteht aus hervorragenden Musikern, die sich auf historische Aufführungspraxis spezialisiert haben. Ziel ist es, lebendige Interpretationen auf Originalinstrumenten zum Klingen zu bringen, und den modernen Zuhörer für kurze Zeit in die Welt des Barocks entführen. 

 

Die Mitglieder sind neben ihrer Tätigkeit in renommierten Barockorchestern wie Il Giardino Armonico, I Barrochisti,  Accademia Bizantina, Europa Galante und Amsterdam Baroque Orchestra auch als internationale Solisten gefragt und arbeiten mit den besten Dirigenten unserer Zeit zusammen.

 

Das Repertoire des Ensembles konzentriert sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. 

Die Kombination der Musiker mit der Besetzungsgrösse einer kleinen Hofkapelle ermöglicht die Aufführung herausragender Kammermusik. Eine variantenreiche Programmgestaltung mit verschiedenen Besetzungen lassen die Konzerte zu einem einzigartigen, elektrisierenden Erlebnis werden. Je nach Programm wird das Ensemble mit eingeladenen Gastmusikern ergänzt.

 

Die einzelnen Mitglieder des Ensembles sind Verträge mit Deutsche Harmonia Mundi (Sony),  Berlin Classics, TYXart, Stradivarius sowie Novalis eingegangen. Des Weiteren haben sie mitgespielt bei Aufnahmen für Hänssler Classics, Harmonia Mundi France, Decca, Chandos, Virgin Classics und Deutsche Grammophon. Gemeinsame CDs des Ensembles erschienen bei Berlin Classics und TYXart.

 

Die gemeinsamen Auftritte in der Schweiz, Österreich, Italien und Deutschland ernten beim Publikum grossen Beifall und werden von der Presse hoch gelobt.