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57.  Konzertsaison 23|24
APPASSIONATO

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Dokumentarfilm und Klavierrezital
 

SERGEY TANIN

A1

Sa  09.09.2023

18:00  Dokumentarfilm "Mein Rachmaninow - Sergey Tanin in der Villa Senar"

19:30  Klavierrezital

Landenberghaus Greifensee

FILM UND KONZERT SIND AUSVERKAUFT.

Die Eröffnung der Konzertsaison widmen wir dem 150. Geburtsjahr von Sergei Rachmaninow, der in den 1930er-Jahren in der Villa Senar in Hertenstein die Sommer verbrachte, wo er sich von anstrengenden Konzertreisen als gefeierter Pianist erholen konnte. Hier fand er Ruhe und Inspiration für seine Werke.

18.00 Uhr
Mein Rachmaninow - Sergey Tanin in der Villa Senar

Ein Dokumentarfilm von Svetlana Rodina & Laurent Stoop, Mitarbeit Helen Stehli Pfister.

Dauer ca. 50 Minuten

Einführung zum Film machen von Helen Stehli Pfister.               

Sergei Rachmaninow verbringt in den 1930er Jahren die Sommermonate in seiner Villa Senar am Vierwaldstättersee. Dort nähert sich der Pianist Sergey Tanin dem Leben und Werk des russischen Komponisten und Pianisten.

Die Villa Senar bei Luzern liess Rachmaninow in den 1930er Jahren erbauen. Bis heute ist der Geist des grossen Pianisten und Komponisten da lebendig. Auf dem Originalflügel seines Vorbildes spielt der junge russische Pianist Sergey Tanin Auszüge aus einigen seiner Werke. 

Er lässt uns eintauchen in Rachmaninows Musik, macht sich Gedanken zum kompositorischen Werk und persönlichen Schicksal des Meisters. Die beiden russischen Musiker verbindet eine existentielle Erfahrung, wie Rachmaninow lebt auch Sergey Tanin seit dem Ukrainekrieg fern seiner Heimat. 

Der Film erzählt eine Geschichte voller Emotionen, von Emigration, Weltruhm, Vertriebenheit und Heimweh. Archivmaterial , Briefe und das bezaubernde Ambiente der Villa Senar und ihres Parks , die seit Rachmaninow dort lebte praktisch unverändert geblieben sind, versetzen uns in jene Zeit, als Rachmaninow in der Nähe von Luzern komponierte und das Leben genoss. 

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19.30 Uhr
KLAVIERREZITAL SERGEY TANIN

Beethoven - Fantasie g-Moll op. 77

Beethoven - Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109

Rachmaninow - Prelude Nr. 4 D-Dur op. 23

Kreisler-Rachmaninow - Liebesleid  

Rachmaninow - Six Moments Musicaux op. 16 

SERGEY TANIN

Dem 1995 in Sibirien/Jakutien geborenen Pianisten Sergey Tanin wurde beim Concours Géza Anda 2018 in Zürich der 3. Preis zuerkannt. Darüber hinaus zeichneten ihn die Konzertbesucher in der Tonhalle Zürich für seine Interpretation des Ersten Klavierkonzertes von Johannes Brahms mit dem Publikums-Preis aus. Der junge Musiker war ausserdem Preisträger verschiedener Klavierwettbewerbe in St. Petersburg, in Finnland und in Deutschland (Bremer Klavierwettbewerb 2016). Beim renommierten Bad Kissinger “KlavierOlymp” gewann er im Oktober 2020 den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Vor kurzem zeichnete ihn die Kiefer-Hablitzel-/Göhner-Stiftung aus.

Sergey Tanin begann im Alter von 5 Jahren Klavier zu spielen und konzertierte bereits mit 11 Jahren mit dem Moscow Symphony Orchestra im Grossen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums. 2011 fand er Aufnahme in die Klasse von Prof. Irina Plotnikova an der Central Music School in Moskau. Am Tschaikowsky-Konservatorium setzte er ab 2014 sein Studium bei seiner Lehrerin fort, welches er im Sommer 2019 mit Auszeichnung abschloss. Seither absolviert er ein Nachdiplomstudium bei Prof. Claudio Martinez-Mehner an der Musikhochschule Basel. 

Mit zahlreichen Klavierabenden war Sergey Tanin in grossen Konzertsälen, wie Tschaikowsky-Konservatorium, Moscow International House of Music, Philharmonie St. Petersburg sowie in ganz Europa zu hören, wie in Deutschland (Kissinger Sommer, Beethovenfest Bonn), Kazakhstan, Finnland, Frankreich (Salle Molière, Lyon), Italien (Cervo Festival, Notturni “En Plein Air”, Genua) und in der Schweiz (Salle Equilibre, Fribourg, Musikdorf Ernen, Swiss Alps Classics, Stadtcasino Basel usw.). Als Solist trat er beispielsweise auf mit dem Tonhalle-Orchester Zürich (Christian Zacharias), dem Musikkollegium Winterthur (Theodor Guschlbauer), den Bremer Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra of Ukraine, dem Russian National Young Orchestra, dem Yakutian Philharmonic Orchestra, der Prague Royal Philharmonic (Heiko M. Förster), oder den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jakub Hrusa).

Auf grosses Publikumsinteresse stiess der von Helen Stehli Pfister im Jahr 2019 produzierte Dokumentarfilm “Sergey Tanin – der Pianist, der aus der Kälte kam”, der in der Sendung “Sternstunden Musik” erstmals ausgestrahlt und mehrfach ausgezeichnet worden ist. In einer Koproduktion mit dem Schweizer Radio SRF erschien beim Label Prospero Classical seine erste CD-Einspielung mit Werken von Brahms, Schubert-Liszt und Prokofiev, welche für den ICMA 2022 nominiert worden ist. 

Zu den Höhepunkten in der Saison 2022/23 zählten sein Debut in der Salle Gaveau (Paris), Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 3 in der Tonhalle Zürich, Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 in Hannover und sein Rezital in der AMG-Reihe “Rising Stars” im Stadtcasino Basel. Demnächst erscheint bei Prospero Classical eine 2. CD mit Werken von Robert Schumann. 

Sergey Tanin KGG 23-24
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