56. Konzertsaison 22|23  -  HEIMAT

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WEN-SINN YANG & FRIENDS

CELLISSIMO

Wen-Sinn Yang und seine Meisterklasse Violoncello der Hochschule für Musik und Theater München

Fr 19. Mai 2023, 19:30

Landenberghaus Greifensee

CHF 35

Festivalpass (3 Konzerte) CHF 100

F1
 

Musik in der Heimat

Der in Greifensee aufgewachsene Cellist Wen-Sinn Yang eröffnet mit diesem Konzert sein Festival Wen-Sinn Yang & Friends. Mit fünf seiner Masterstudent:innen erklingen bearbeitete Werke für vier bis sechs Celli.

 

Mal begleitend, mal solistisch brillierend, mal melodische Wärme verbreitend – all dies gehört zu den breit gefächerten Möglichkeiten des Violoncellos. Der Zusammenklang mehrerer Celli lässt eine warme, einzigartige Sonorität entstehen. Mit dem enormen Tonumfang und seinen sonoren Qualitäten hat sich das Violoncello von seiner ursprünglichen Funktion als Begleitinstrument über die Jahrhunderte zunehmend emanzipiert.

Konzertprogramm "Cellissimo"

 

Edvard Grieg (1843-1907)

Holberg-Suite op. 40, bearbeitet für 6 Celli von Werner Thomas-Mifune

Antonin Dvorak (1841-1904)

Slawischer Tanz op. 72 Nr. 2, bearbeitet für 5 Celli von Lothar Niefind

 

David Popper (1843-1913)

Polonaise de Concert op. 14, bearbeitet für 4 Celli von Sebastian van Eck

Franz Liszt (1811-1886)

„Liebestraum“, bearbeitet für 6 Celli von Werner Thomas-Mifune

Richard Wagner (1813-1883)

Vorspiel zu „Tristan und Isolde“, bearbeitet für 6 Celli von Werner Thomas-Mifune

 

George Bizet (1838-1875)

Carmen-Fantasie, bearbeitet für 5 Celli von Werner Thomas-Mifune

Manuel de Falla (1876-1946)

Suite populaire Espagnole, bearbeitet für 6 Celli von Werner Thomas-Mifune

Julio de Caro (1899-1980)

Guardia Vieja (Tango), bearbeitet für 4 Celli von Werner Thomas-Mifune

Enrique Mario Francini (1916-1978)

La vi llegar (Tango), bearbeitet  für 6 Celli von Werner Thomas-Mifune

WEN-SINN YANG

Die Lust am Unbekannten und sein unaufhörliches Forschen zeichnen Wen-Sinn Yang als einen der vielseitigsten Cellisten der Gegenwart aus. In originell moderierten Konzerten bringt er nicht nur die Musik der Cellovirtuosen des 19. Jahrhunderts zurück auf die Bühne, sondern eröffnet seinem Publikum auch einen Zugang zu modernen Komponisten.

 

Neben seinem Wirken als international geschätzter Solist unter Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Shiao-Chia Lü, Grzegorz Nowak, Daniel Klajner, Yukata Sado oder Michael Hofstetter und mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Shanghai Symphony, dem NHK Tokyo, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Russischen Staatsorchester Moskau, ist Wen-Sinn Yang auch ein begehrter Kammermusikpartner.

 

Sein besonders einfühlsames, hochvirtuoses und ausdrucksstarkes Spiel auf technisch allerhöchstem Niveau eröffnet immer wieder neue Hörperspektiven. Wen-Sinn Yangs breitgefächertes Repertoire ist auf über 30 CDs dokumentiert. Darunter befinden sich sowohl die Hauptwerke für Violoncello von Boccherini, Haydn, Beethoven, Schubert, Saint-Saëns, Lalo, Tschaikovsky und Dvorak als auch Kompositionen von Henri Vieuxtemps, Frank Martin, Leonid Sabaneev und Sofia Gubaidulina. Viele dieser Aufnahmen sind Ersteinspielungen. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fernsehen hat Yang 2005 die sechs Solosuiten von J. S. Bach für Violoncello solo aufgenommen. Die bei Arthaus veröffentlichte DVD wurde von den Kritikern als eine gültige Interpretation gefeiert, wie man diese Werke auf modernen Instrumenten und dennoch historisch informiert neu zum Klingen bringen kann.

 

Seit 2004 lehrt Yang als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München und gibt darüber hinaus regelmässig internationale Meisterkurse. 

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