



60. KONZERTSAISON 2026/27

HARFENTRIO
ANTONIA SCHREIBER, HARFE
INGOLF TURBAN, VIOLINE
WEN-SINN YANG, VIOLONCELLO
3. KLASSIKFESTIVAL
WEN-SINN YANG & FRIENDS
30.04. – 02.05.2027
F1
FREITAG
30. APRIL 2027, 19.30 UHR
LANDENBERGHAUS GREIFENSEE
FESTIVALPASS DREI KONZERTE 30.4– 2.5.27: CHF 110
Bestellung: info@kg-greifensee.ch
EINZELKARTEN: CHF 40
U18 CHF 10, STUDIERENDE CHF 15
KULTURLEGI 70% RABATT (an Konzertkasse)
FREIE PLATZWAHL
APÉRO FÜR KONZERTGÄSTE AB 18.30 UHR
KONZERTKASSE 1/2 Std. vor Beginn

KONZERPROGRAMM
FRANK BRIDGE – Morning Song, Melodie, Elegie und Scherzo für Violoncello und Harfe
GABRIEL FAURÉ – Une Châtelaine en sa tour, WVZ 2144 für Harfe solo
CAMILLE SAINT-SAËNS – Fantaisie für Violine und Harfe op. 124
HENRIETTE RENIÉ – Trio pour harpe, violon et violoncelle en si bémol majeure
KONZERTREIHE 2026/27 – GREIFENSEE KLINGT
Greifensee klingt – und manchmal begann eine musikalische Laufbahn direkt vor der Haustür.
Der in Greifensee aufgewachsene international renommierte Cellist Wen-Sinn Yang präsentiert im dritten "Klassikfestival am Greifensee" vom 30. April bis 2. Mai drei Konzerte mit musikalischen Freunden in seiner Heimat Greifensee.
ZWISCHEN LICHT UND KLANG
Drei herausragende Künstlerpersönlichkeiten begegnen sich in diesem Ensemble und lassen die seltene Schönheit des Harfentrios in verschiedenen Facetten erstrahlen. Zusammen bilden Sie ein einzigartiges Trio für das besondere Programm: Der Geiger Ingolf Turban, die Harfenistin Antonia Schreiber (erste Soloharfenistin im Gürzenich Orchester Köln) und der Cellist Wen-Sinn Yang.
Die aussergewöhnliche Klangverbindung von Harfe, Violine und Violoncello eröffnet eine faszinierende Welt voller Farben, Transparenz und kammermusikalischen Feinheiten. Mit Werken von Frank Bridge, Gabriel Fauré, Camille Saint-Saëns und Henriette Renié entstehen unterschiedliche Klangfarben dieser seltenen Besetzung.
ANTONIA SCHREIBER
Die Harfenistin Antonia Schreiber gehört zu den herausragenden Künstlerinnen ihres Fachs. Ihre Interpretationen verbinden technische Souveränität mit einer aussergewöhnlichen Sensibilität für Klangfarben und musikalische Ausdrucksnuancen. Als gefragte Solistin und Kammermusikerin widmet sie sich mit grosser Hingabe der Vielfalt des Harfenrepertoires und setzt sich für die besondere Stellung der Harfe im Konzertleben ein.
Antonia Schreiber studierte bei Helga Storck an der Musikhochschule München. Bei Charlotte Balzereit in Wien und Germaine Lorenzini in Lyon setzte sie ihr Studium fort. Meisterkurse besuchte sie bei Cristina Bianchi, Isabelle Moretti, Isabelle Perrin und Sarah O’Brien.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und wurde durch Stiftungen wie die Deutsche Stiftung Musikleben und die Villa Musica Mainz gefördert. Als Solistin trat sie mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester Leipzig und dem Staatsorchester Braunschweig auf. 2008 bis 2011 spielte sie an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern. Das Gustav Mahler Jugendorchester, Bundesjugendorchester und die Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker waren weitere Stationen. Seit 2013 ist Antonia Schreiber erste Solo-Harfenistin im Gürzenich Orchester Köln.
INGOLF TURBAN
Der Geiger Ingolf Turban („Ein Weltklasse-Geiger, dem technisch nichts zu schwer ist und der darüber hinaus ein wunderbarer Musiker ist…“ , Presse von Oktober 2025) zählt zu den charismatischsten und vielseitigsten Violinisten seiner Generation. Seine Interpretationen zeichnen sich durch virtuose Brillanz, stilistische Offenheit und eine unverwechselbare musikalische Persönlichkeit aus. Als Solist, Kammermusiker und Pädagoge ist er international anerkannt und begeistert sein Publikum durch die Verbindung von technischer Meisterschaft und unmittelbarer Ausdruckskraft.
Solist in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Tonhalle Zürich, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder der Mailänder Scala, mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun Märkl, Yutaka Sado, Franz Welser-Möst, Andris Nelsons und Marcello Viotti, trägt er neben den Werken der grossen Violinliteratur ein zum Teil nie gehörtes Repertoire in die Welt.
Allein sein Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis feiert ungewöhnliche Erfolge, wie im März 2006 mit den New Yorker Philharmonikern; zudem mit der Gesamteinspielung der 6 Violinkonzerte (Telos Records) und in der Fernsehdokumentation „Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006). 2005 gründete er das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“.
Sein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 50 CD-Produktionen dokumentiert. Einst vielbeachtete Ersteinspielungen, sind viele Werke heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen.
Im Jahre 2006 folgte Ingolf Turban, der bis dahin 11 Jahre an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unterrichtet hatte, dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München. Er ist regelmässig als Juror bei internationalen Violin- und Musikwettbewerben tätig. 2021 erhielt er den International-Classical-Music-Award 2021.
Ingolf Turban spielt im Wechsel je nach Programm, Räumlichkeiten und Stil folgende Violinen: Antonius Stradivarius (1721) oder Martin Schleske op. 361 (2024, Boden aus mind. 30'000-jährigem Kauriholz).
WEN-SINN YANG
Der in Greifensee aufgewachsene Cellist Wen-Sinn Yang steht für höchste musikalische Qualität und eine aussergewöhnliche stilistische Bandbreite. Als international gefeierter Solist, Kammermusiker und Hochschulprofessor prägt er seit vielen Jahren die Celloszene. Seine Interpretationen verbinden tiefes musikalisches Verständnis mit einem warmen, charaktervollen Ton und einer grossen Leidenschaft für die Musik.
Wen-Sinn Yang zählt zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten als Kammermusiker und Solist im Cellofach.
"Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwandfreier Intonation.
Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt“, äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über ihn.
Grosse Worte eines grossen Dirigenten über einen aussergewöhnlichen Musiker. Wen-Sinn Yang spielt sich an jedem Abend mit all seinen Programmen in die Herzen seiner Zuhörer. Seinem charmanten Auftreten und seinem unvergleichbaren Spiel kann man sich unmöglich entziehen. Wen-Sinn Yang steht als Kammermusiker wie auch als Solist für ein ausserordentliches musikalisches Live-Erlebnis.

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