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60.  KONZERTSAISON  2026/27

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FÖRDERKONZERT

LUC VAN DOORNICK

KLAVIERREZITAL

A1

SONNTAG

13. SEPTEMBER 2026, 17 UHR

LANDENBERGHAUS GREIFENSEE

​​

CHF 35

U18 CHF 5, STUDIERENDE CHF 15

ABONNEMENTS 

KULTURLEGI 70% RABATT (an Konzertkasse)​

FREIE PLATZWAHL

KONZERTKASSE 16.30 UHR

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ERÖFFNUNGSKONZERT

KONZERTREIHE 2026/27 – GREIFENSEE KLINGT

 

Greifensee klingt – und manchmal beginnt eine musikalische Laufbahn direkt vor unserer Haustür. Mit dem Pianisten Luc van Doornick begrüssen wir einen aussergewöhnlichen jungen Künstler aus dem Nachbarort Nänikon, dessen musikalische Wurzeln in unserer Region liegen. Umso mehr freut es uns, ihn im Rahmen unserer Konzertreihe als Preisträger und aufstrebenden Pianisten zu präsentieren.

Sein Programm spannt einen eindrucksvollen Bogen von der Wiener Klassik bis in die Klangwelt der Moderne. Den Auftakt bildet Beethovens virtuose Klaviersonate Nr. 3 in C-Dur op. 2 Nr. 3, ein Werk voller jugendlicher Energie, Brillanz und kühner musikalischer Ideen. Mit Paisajes (Landschaften) des katalanischen Komponisten Frederic Mompou folgt ein stimmungsvoller Kontrast: Musik von grosser Zartheit und poetischer Schönheit, die den Raum mit feinen Klangfarben und stillen Momenten erfüllt. In den Variationen über ein Thema von Corelli op. 42 entfaltet Sergei Rachmaninow seine ganze Meisterschaft. Aus einer alten Melodie entsteht ein faszinierender Kosmos aus Virtuosität, lyrischer Tiefe und emotionaler Intensität. Den Abschluss bilden zwei Werke Alexander Skrjabins – eine expressive Etüde und die schillernde Sonate Nr. 4, die den Konzertabend mit ihrer visionären Klangsprache und mitreissenden Virtuosität zu einem glanzvollen Finale führt.

Luc van Doornick verbindet technische Souveränität mit feinem Gespür für Klang und musikalischen Ausdruck. Sein Rezital verspricht einen abwechslungsreichen und inspirierenden Konzertabend und ist zugleich ein schönes Beispiel dafür, wie musikalische Begabungen aus unserer Region ihren Weg auf die Konzertbühnen finden. Wir freuen uns, einen Künstler aus der Nachbarschaft im Rahmen von «Greifensee klingt» willkommen zu heissen und gemeinsam mit unserem Publikum seine weitere musikalische Laufbahn ein Stück weit begleiten zu dürfen.

KONZERPROGRAMM

LUDWIG VAN BEETHOVEN — Klaviersonate Nr. 3 in C-Dur, op. 2 Nr. 3

FREDERIC MOMPOU — Paisajes (Landschaften)

SERGEI RACHMANINOW — Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42 

ALEXANDER SKRJABIN — Etüde & Sonate Nr. 4

LUC VAN DOORNICK

Luc van Doornick *(2003) aus Nänikon zählt zu den vielversprechendsten Nachwuchspianisten der Schweiz. Sein Repertoire reicht von Klassik bis Jazz, und bereits in jungen Jahren machte er durch seine Vielseitigkeit auf sich aufmerksam. Er erhielt ersten Klavierunterricht bei Alexandra Rabara in Uster und wurde früh in das Regionale Förderprogramm des Zürcher Oberlandes sowie in die Talentklasse des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl aufgenommen. Zu seinen prägenden Lehrern gehörten Oliver Schnyder und Mischa Cheung. Seit 2022 studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Konstantin Scherbakov.

Luc ist mehrfacher Preisträger renommierter Wettbewerbe wie dem «Schweizer Jugendmusikwettbewerb» und der internationalen «Stayhome Young Competition». Als Solist und Kammermusiker trat er in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Argentinien auf und erhielt Meisterkurse mit Pianist:innen wie Yulianna Avdeeva, Jeffrey Swann und Pavel Nersessian. Mit seiner ausdrucksstarken Spielweise fasziniert Luc sowohl auf großen Bühnen als auch in intimen Konzertsettings. 2021 debütierte er mit Ravels Klavierkonzert in G-Dur an der ZHdK und begeisterte mit Improvisationen bei guerillaclassics «100 Klaviere» im Kunsthaus Zürich. 2023 wurde seine sinfonische Filmmusik-Komposition mit dem ersten Preis von «Schweizer Jugend forscht» sowie dem Sonderpreis des Lucerne Festival ausgezeichnet. 2025 gewann er den ZHdK-Rachmaninov-Wettbewerb mit der «Rhapsodie über ein Thema von Paganini». Im März 2025 folgte der Auftritt mit Orchester in der Victoria Hall Genf mit eben dieser Rhapsodie.

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